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![]() Gastgeberinnen im MGHDas Herzstück des MGH ist der offene Bereich als Begegnungszentrum. Es ist immer jemand im Haus für Kaffee, für eine Hilfeleistung, eine Frage, ein Gespräch. Jeder, jede, die kommt, ist bei uns willkommen. Mann oder Frau muss keinen Kurs besuchen, es geht um Begegnung, Treffen, Austausch, einfach verweilen. Es ist ein freiwilliges Kommen, weil Menschen sich hier wohl fühlen. An dieser Stelle möchte ich ein paar Worte über unsere „Gastgeberinnen“ erwähnen, Frauen, die sich bereit erklärt haben, in ihrer Freizeit im Haus mitzuhelfen. Ohne sie würde im offenen Bereich nichts laufen. Sie bewirten die Gäste, bereiten das Frühstück vor, sie räumen wieder auf, dekorieren, tragen dafür Sorge, dass es gemütlich ist. Sie führen Gespräche und freuen sich, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Es sind viele Dienstzeiten, die wöchentlich vormittags und nachmittags zu besetzen sind. Aber auch bei geschlossenen oder Abendveranstaltungen im Haus, wie z.B. Tagungen oder dem Kaminabend sind die Gastgeberinnen helfend zur Stelle. Sie bereiten vor, begrüßen, begleiten und bewirten die Gäste, so dass jede/jeder sich bei uns gut aufgehoben fühlt. Anfangs, 2005, begann es mit einigen wenigen, die im Haus geholfen haben. Im Laufe der letzten zehn Jahre ist die Zahl der Gastgeberinnen stetig angewachsen, sodass wir heute fast 20 Frauen zur Unterstützung bei uns haben. Einige geben inzwischen selber Programm-Angebote im MGH; daraus entwickeln sich wieder neue Gruppen – so ist es ein lebendiges Wachstum mit sozialem und generationsübergreifendem Austausch und Miteinander. „Es ist ein tolles Team, jede hilft jeder, alles läuft Hand in Hand! Sofern eine der Frauen den Dienstplan nicht einhalten kann, verständigen sie sich untereinander und so findet sich immer eine Gastgeberin, die im Notfall einspringen kann. Ein bisschen ist es wie eine kleine Zusatz-Familie, das ist vielleicht der Grund, warum alle, Gastgeberinnen und Gäste sich hier so wohl fühlen.“
Die Gastfreundschaft ist ein Geschenk von Frauen, die sich – und das worum es hier geht – verstehen, es gerne tun, gesellig sind, sich fürs Soziale verantwortlich fühlen und wissen, welcher Reichtum darin steckt, auch für sich selber. Ihre Daniela Subei Zurück |
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